
Haarausfall …
Seit mehr as 15 Jahren beschäftigt sich die CERATYSAN Forschung & Entwicklung mit Haarwuchsförderung und Haarverlust. Unterschiedlichste Methoden wurden hierbei untersucht und diverse Wirkstoffe und Wirkstoffkombinationen betrachtet wie: Koffein, Adenosin, Melatonin, Acetyl Tetrapeptide‑3, Procyanidine, Serenoa repens, Rosmarinextrakt, Redensyl® , Capixyl®, Baicapil®, Minoxidil, Finasterid, Dutasteri, Antiandrogene.
Ziel war und ist es dabei immer ...
Ziel war und ist es dabei immer, die Anagenphase verlängern, die Matrixzellteilung an der Haarpapille zu steigern, Dihydrotestosteron-Effekte zu hemmen und eine Follikelminiaturisierung bremsen.
Ziel dabei war und ist es aber auch, Nebenwirkungen stringent zu vermeiden: Hautreizungen, Rötungen, Schuppenbildung, Juckreiz, Kontaktdermatitis, Unerwünschter Haarwuchs im Gesicht (v. a. bei Frauen), Herzrasen oder Kreislaufprobleme (selten, aber möglich) und vor allem das „Shedding“ (verstärkter Haarausfall in den ersten Wochen oder nach Absetzen) bis hin zu verminderte Libido, Stimmungsschwankungen sind nicht seltene Nebenwirkungen.
Dadurch, dass Nebenwirkungen ausgeschlossen werden war und ist das weiterführende Ziel, dass Haarwachstumspräparate stetig als fester Bestandteil der Körperhygiene angewendet werden können, um insbesondere präventiv Haarausfall zu vermeiden.
CERATYSAN & trichogene Effekte …
CERATYSAN & trichogene Effekte …
Nach aktuellem Stand kristallisiert sich aus diversen Wirkstoff-Tests und Wirkstoff-Kombinationstests eine Wirkstoff-Synergie heraus, die bisher nur durch CERATYSAN vertreten wird - nämlich durch den CERATYSAN26-Wirkstoffkomplex: Chitosan Salicylate Keratinate Betainate, Menthol, Caffeine.
CERATYSAN26-Wirkstoffkomplex …
Chitosan Salicylate Keratinate Betainate, Menthol, Caffeine ist ein Solvatkomplex aus Chitosan, Salicylsäure und hydrolysiertem Keratin, der neben Koffein und Menthol zum Einsatz kommt. Der eigentliche trichogene Faktor ist dabei das Koffein, dessen Wirkung durch Menthol und Chitosan Salicylate Keratinate Betainate in Synergie verstärkt wird.
Wir wirkt Koffein?
Koffein ist einer der bestuntersuchten haarwuchsfördernden Wirkstoffe in der Kosmetik – und seine Wirkung ist erstaunlich gut belegt. Wichtig ist: Koffein wirkt direkt am Haarfollikel, nicht über die Durchblutung wie Menthol. Es greift in den Hormonstoffwechsel, die Energieversorgung und den Haarzyklus ein.
Studien zeigen, dass Koffein innerhalb von 2 Minuten in den Follikel eindringt und dort 48 Stunden nachweisbar bleibt. Das ist die Grundlage für seine biologische Wirkung.
Koffein. wirkt direkt trichogen - es nimmt einen direkten Einfluss auf die Haarpapille und das Haarwachstum:
Die DHT-Konsequenz ...
Miniaturisierung des Follikels. DHT steht für Dihydrotestosteron. Es ist ein Abbauprodukt des Testosterons. Baut der Körper also zu viel Testosteron ab, um dies zu regulieren, entsteht Dihydrotestosteron. Der Testosteron-Spiegel fällt zwar und wird reguliert, jedoch bewirkt das Abbauprodukt des Testosterons, das DHT einen Haarverlust.
Anti-DHT-Effekt …
Anti-DHT-Effekt …
Koffein steigert die ATP‑Produktion in der Haarpapille und aktiviert die Phosphodiesterase‑Hemmung. Dadurch produzieren die Mitochondrien der Zellen wieder mehr ATP (Adenosintriphosphat - eine Art molekularer Akku). DHT senkt also ATP – Koffein hebt ATP wieder an.
👉 Das ist der zentrale „Anti‑DHT‑Effekt“.
Erhöhte Zellteilung der Papillenzellen …
Koffein bewirkt eine Anstieg der Proliferation der Dermalpapillen‑Fibroblasten: Die Dermalpapille ist das „Steuerzentrum“ des Haarfollikels. Darin sitzen spezialisierte Fibroblasten, die, Haarwachstumsfaktoren darstellen indem sie die Matrixzellen steuern, die Anagenphase beeinflussen sowie die Haarstärke und -dicke mitbestimmen. Wenn diese Zellen aktiver sind, wächst das Haar kräftiger.
👉 DHT bremst die Zellteilung – Koffein beschleunigt sie wieder.
Koffein stabilisiert die Anagenphase …
Koffein wirkt anti‑apoptotisch auf Haarwurzelzellen: Während DHT einen kontrollierten Zell-Tot von Matrixzellen fördert, hemmt Koffein die Apoptose (kontrollierter Zell-Tod).
👉 Durch Koffein bleibt die Wachstumsphase länger stabil.
Nachweislich ...
In vitro wurde gezeigt:
- Koffein erhöhte Proliferation der Keratinozyten.
- Koffein gesteigerte Keratinsynthese.
- Koffein induziert dickere Haarschäfte.
In vivo wurde gezeigt:
- Koffein hält Follikel länger in der Wachstumsphase.
- verhindert den Übergang in die Katagenphase.
- erhöht die Haardichte und Haardicke.
Unterschied der Geschlechter:
Koffein wirkt bei Männern und Frauen unterschiedlich stark:
Studien zeigen, dass männliche Follikel stärker auf Koffein mit einem forcierten Wachstum reagieren als es bei Frauen der Fall ist.
Der Schlüssel zur Prävention:
Koffein ist besonders effizient, wenn es zu frühen Stadien von Haarausfall (Alopezien) zum Einsatz kommt - insbesondere bei androgenetischer Alopezie.

Synergie-Effekte …
Die Wirkung von Koffein kann durch gleichzeitige Anwesenheit von Menthol und Chitosan Salicylat Keratinat Betainat signifikant erhöht werden. Die Synergisten nehme dabei nicht einen direkten Einfluss auf das Haarfollikel sondern schaffen Rahmenbedingungen, die die Wirkweise von Koffein weiterhin steigern

Menthol verbessert
die Mikrozirkulation …
Menthol verbessert die Mikrozirkulation bereits in sehr niedrigen Konzentrationen ab ca. 0,1–0,5 %. Menthol wirkt über den TRPM8‑Rezeptor des Nervensystems in der (Kopf-)Haut, der
- die Kälteempfinden auslöst.
- die Vasodilatation triggert (Gefäßerweiterung).
- die lokale Mikrozirkulation steigert (Blutfluss in den kleinsten Gefäßen)

Messen der Durchblutung ...
Laser‑Doppler‑Studien zur Durchblutung zeigen an, dass bereits 0,5 % Menthol eine signifikante Erhöhung des kutanen Blutflusses bewirken, 1 % Menthol den stärksten Effekt bewirken und >3 % kein weiteren Nutzen bringen sondern ehr ein Risiko für Irritationen darstellen.

Messen der Durchblutung ...
An der Kopfhaut führt eine erhöhte Vasodilatation zu:
- besserer Durchblutung der Haarfollikel.
- verbesserter Nährstoffversorgung.
- Abtransport von Stoffwechselprodukten (Entschlackung).
- Reduktion von Mikroentzündungen.
- angenehmem Kühleffekt(bei Menthol)
Mehr Durchblutung bedeutet ...
An der Kopfhaut führt eine erhöhte Vasodilatation zu:
- besserer Durchblutung der Haarfollikel.
- verbesserter Nährstoffversorgung.
- Abtransport von Stoffwechselprodukten (Entschlackung).
- dichter innerviert ist (stärker mit Nervenfasern durchzogen ist).
- Reduktion von Mikroentzündungen.
- stärker vaskularisiert ist (reich an Blutgefäßen ist).
- mehr TRP‑Rezeptoren besitzt (Transient Receptor Potential Channels sind Ionen-Kanäle, die auf der Oberfläche sensorischer Nervenzellen sitzen.
- angenehmem Kühleffekt(bei Menthol)
Über die Stimulation der TRP-Rezeptoren durch Menthol wird weiterhin:
- Juckreiz reduziert.
- generell die Reizbarkeit der Haut reduziert.
👉 1 % Menthol bewirkt folglich einen optimalen Synergie-Effekt, da neben der direkten Wirkung von Koffein auf das Haarfollikel zusätzlich die Durchblutung in der Umgebung anregt, ohne dabei Nebenwirkungen zu induzieren. Somit kann das Haarfollikel noch deutlich besser mit Nährstoffen versorgt werden.
Studien & klinische Nachweise ...
6‑Monats‑Studie auf sensorischer Basis
154 Männer wurden als Probanden im Rahmen einer ransdomisierten Doppelblindstudie mit Placebokontrolle herangezogen . Appliziert wurde CERATYSAN Trichogen-Shampoo sowie CERATYSAN Trichogen-Lotion. Bewertet wurde mikroskopisch-sensorisch auf der Kopfhaut sowie der Gesamteindruck. Auf diese weise wurde die Haardichte bestimmt. Weiterhin. wurde ein Hair-Pull-test standardisiert durchgeführt.
Es war festzustellen, dass signifikant weniger Haarausfall (31% im Hair-Pull-Test) sowie eine signifikante Verbesserung der Haardichte vorlag (Zunahme um 28%).
Labortechnische Nachweise in vivo
Bezüglich der Applikation vom CERATYSAN Trichogen-Shampoo in kombinierter Anwendung mit der CERATYSAN Trichogen-Lotion wurde die Penetration von Koffein in Haut und Haarfollikel untersucht hat. Das Versuchsdesign nutzt eine präzise Kombination aus differenziellem Tape-Stripping und Massenspektrometrie, um exakt zu messen, wie viel Koffein in den Follikel gelangt.
Die Studie untersucht quantitativ, wie viel Koffein nach topischer Anwendung tatsächlich in die oberen Hautschichten und speziell in das Infundibulum des Haarfollikels (oberste Abschnitt des Haarfollikels, also der Teil, der von der Hautoberfläche bis zur Öffnung der Talgdrüse reicht) eindringt.
Die Präparate wurden auf die Wade appliziert (häufiges Vorgehen in Penetrationsstudien zur besseren Standardisierung).
1. Differenzielles Tape-Stripping
Mit 50 Klebestreifen wird Zug um Zug das Stratum corneum entfernt. Dadurch kann eine interzelluläre Penetration getrennt analysiert werden.
2. Cyanoacrylat-Follikelbiopsie
Sekundenkleber wird aufgetragen und läuft in den Follikel, um dort zu polymerisieren. Damit wird der follikuläre Inhalt herausgezogen und die follikuläre Penetration kann separat quantifiziert werden.
3. Massenspektrometrie
Der extrahierte Follikelinhalt wird in Ethanol gelöst und der Koffeingehalt wird gemessen.
Hypothese:
Die Studie basiert auf der Hypothese, dass DHT(Dihydrotestosteron) die Hauptrolle bei androgenetischem Haarausfall spielt sowie Koffein die Wirkung von DHT blockieren und die Anagenphase verlängern kann. Dafür muss Koffein in ausreichender Menge in den Haarfollikel gelangen.
Fazit:
Koffein erreicht den Follikel innerhalb von 2 Minuten. Follikuläre Penetration ist 10–20 mal höher als Transepidermale. Nach 24 Stunden ist Koffein noch nachweisbar, nach 48 h nicht mehr.
